Solarium
Positive Aspekte moderner UV-Bestrahlung
Der Umgang mit der künstlichen Sonne birgt nicht nur Risken, ganz im Gegenteil, ihre Wärme tut natürlich gut und kann sogar schlechte Stimmung vertreiben und – kombiniert mit Lichttherapie auch echte Winterdepressionen heilen. Am Beispiel Akne hat sich gezeigt, dass UV-Bestrahlung zudem Hautprobleme merklich lindert, außerdem hat sich der Einsatz von künstlichem Sonnenlicht bei der Behandlung zahlreicher Hautkrankheiten wie etwa Neurodermitis bewährt.
In jedem Fall sollte man bei der Benutzung eines Solariums darauf achten, bestimmte Verhaltensregeln einzuhalten.
- Die Anzahl der Sonnenbäder pro Jahr (natürliche und künstliche Bestrahlung) soll etwa 50 nicht übersteigen. Ein Sonnenbrand ist immer zu vermeiden.
- Wegen der Gefahr falscher Gerätewahl und Dosierung nur Solarien mit geschultem Personal nutzen.
- Wer an einer Hautkrankheit leidet, sollte unbedingt seinen Arzt befragen.
- Bereits einige Stunden vorher keine Parfüms oder Kosmetika benutzen und im Solarium keine Sonnencreme verwenden.
Nicht ins Solarium gehen sollte:
- wer unter 18 Jahre ist
- einem empfindlichen Hauttyp angehört (helle Haut, Sommersprossen, blonde oder rote Haare, blaue oder grüne Augen)
- wer viele Muttermale (Leberflecken) hat
- eine Vorstufe von Hautkrebs hat
- an Hautkrebs erkrankt ist
- ein transplantiertes Organ hat